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Unserer Prokuristin und Mitgesellschafterin, Frau Steuerberaterin Anne Stöckel, wurde der Titel "Fachberaterin für internationales Steuerrecht" durch die Steuerberaterkammer Berlin verliehen. Wir gratulieren ihr herzlich und freuen uns auf ihre Rückkeher von ihrer Reise nach Australien. Herzlichen Glückwunsch, liebe Anne :-)

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Aber nun hat er es geschafft: nach einem umfangreichen Qualifizierungslehrgang und der Dokumentation der erforderlichen Fälle, die er verantwortlich betreut hat, was viel Zeit und Papier in Anspruch nahm, darf sich unser Prokurist, Herr Steuerberater Jürgen Baum,

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nun "Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung (DStV e.V.)" nennen. Hoffen wir, dass sein Wissen bei unseren Mandanten nur selten zum Einsatz kommen muss. Gleichwohl wünschen wir uns, dass Unternehmen in Schwierigkeiten, die sich hilfesuchend an unsere Gesellschaft wenden, nach einer erfolgreichen Sanierung zu zufriedenen Mandanten werden. Banken, die sich in der Vergangenheit immer wieder an unsere Gesellschaft wandten, damit wir Unternehmen in Schieflage helfen, können nun auf zertifizierte Kompetenz bei der Unternehmenssanierung vertrauen.

 

 

Dr. Eric Pawlitzky, Geschäftsführer und Partner unserer Gesellschaft, wurde im April 2015 zu einem der Aufsichtsräte der Magnetworld AG in Jena bestellt. Pawlitzky wird das Unternehmen strategisch beraten und sich u.a. um die langfristige Finanzplanung kümmern. Die Magnetworld AG, ein in Jena ansässiges Unternehmen, handelt weltweit mit anspruchsvollen Permanentmagneten für die Industrie. Daneben werden Kalibrierungs- und Meßsysteme angeboten. Ausgebaut werden soll die Herstellung von Systemen mit supraleitenden Magneten, die ein überdurchschnittlich starkes Oberflächemagnetfeld besitzen, bis zu 10 Tesla sind dabei möglich.

Traditionell haben wir unseren Neujahrsempfang gemeinsam mit unseren Partnern, den Anwaltskanzleien Schmidt, Anton & Partner, Hilliger & Müller, Herrn Lohse von der Allianzagtur Stephan Lohse und der collective avantgarde Unternehmensberatungsesellschaft mbH realisiert. Gastgeber war diesmal das Cafe Cetral - bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, gewiss auch dank eines besonderen Gastes. Eine kleine Ansprache hielt Frau Katrin Göring-Eckardt - Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Hier einige Eindrücke von der Veranstaltung:

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Klassische Betriebsaufspaltung. Steuerliche Folgen beim Unternehmensverkauf.

  1. Grundsätze

Die Vermietung von Wirtschaftsgüter (üblicherweise Grundstücke mit aufstehendem Gebäude) an ein anderes Unternehmen wird dann als über eine reine Vermögensverwaltung hinausgehende gewerbliche Tätigkeit angesehen, wenn das vermietete Besitzunternehmen mit dem mietenden Betriebsunternehmen sachlich und personell verflochten ist.

Eine sachliche Verflechtung liegt vor, wenn das Besitzunternehmen eine wesentliche Betriebsgrundlage an eine gewerbliche Personen- oder Kapitalgesellschaft überlässt. Das die wesentliche Betriebsgrundlage überlassende Unternehmen ist das Besitzunternehmen. Die Personen- oder Kapitalgesellschaft ist das Betriebsunternehmen. Wesentliche Betriebsgrundlagen sind solche Wirtschaftsgüter, denen ein besonderes wirtschaftliches Gewicht für die Betriebsführung zukommt und die zur Erreichung des Betriebszwecks erforderlich sind (z.B. Grundstück mit aufstehendem Gebäude oder Maschinen), unabhängig davon, ob die Wirtschaftsgüter erhebliche stille Reserven enthalten.

Eine personelle Verflechtung liegt vor, wenn eine Person oder mehrere Personen zusammen sowohl das Besitzunternehmen als auch das Betriebsunternehmen so beherrschen, dass sie in der Lage sind, in beiden Unternehmen einen einheitlichen geschäftlichen Betätigungswillen durchzusetzen.  Am klarsten tritt dies bei Beteiligungsidentität zutage, d.h. wenn an beiden Unternehmen dieselben Personen im gleichen Verhältnis beteiligt sind. Der geschäftliche Betätigungswille kann aber auch bei Beherrschungsidentität vorhanden sein, d.h. wenn die Personen, die das Besitzunternehmen tatsächlich beherrschen, in der Lage sind, auch in der Betriebskapitalgesellschaft ihren Willen durchzusetzen.

  1. Folgen der Betriebsaufspaltung

Die Vermietung und Verpachtung ist keine Vermögensverwaltung, sondern eine gewerbliche Vermietung und Verpachtung. Das Besitzunternehmen ist Gewerbebetrieb. Der Gewerbebetrieb des Besitzunternehmens umfasst den Ertrag des gesamten Unternehmens, auch wenn nicht alle Gesellschafter der Besitzgesellschaft an der Betriebsgesellschaft beteiligt sind.

Die Nutzungsüberlassung von Wirtschaftsgüter im Rahmen einer Betriebsaufspaltung ist eine gewerbliche Tätigkeit i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr.  EStG. Dies hat zur Folge, dass sämtliche Einkünfte der ansonsten nicht gewerblich tätigen Besitzgesellschaft als solche aus Gewerbebetrieb zu behandeln sind. Zu den gewerblichen Einkünften zählen auch die Ausschüttung der Betriebsgesellschaft an das Besitzunternehmen.

Die Wirtschaftsgüter, die einem Besitzgesellschafter gehören und der Besitzgesellschaft zur Weitervermietung an die Betriebsgesellschaft überlassen werden, sind als Sonderbetriebsvermögen I des Gesellschafters auszuweisen. Bei Gesellschafter, die sowohl an der Besitz- als auch an der Betriebsgesellschaft beteiligt sind, gehören die GmbH-Anteile an der Betriebsgesellschaft zum notwendigen Sonderbetriebsvermögen II, da sie der Stärkung der Beteiligung an der Besitzgesellschaft dienen.

  1. Beendigung der Betriebsaufspaltung

  1. Veräußerung des verpachteten Grundbesitzes

Grundsätzlich führt der Wegfall der Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung infolge personeller und/ oder sachlicher Entflechtung regelmäßig zu einer grundsätzlich begünstigten Betriebsaufgabe des Besitzunternehmens mit der Folge, dass dessen Betriebsvermögen – unter Aufdeckung der stillen Reserven – in das Privatvermögen des bisherigen Besitzunternehmers übergeht. Die Wirtschaftsgüter sind gem. § 16 Abs. 3 Satz 3 EStG mit ihrem gemeinen Wert anzusetzen.

Zu einer Betriebsaufgabe durch Beendigung der Betriebsaufspaltung kommt es beispielsweise dann, wenn sämtliche vom Besitzunternehmen an die Betriebsgesellschaft verpachteten Wirtschaftsgüter veräußert und infolgedessen fortan keine wesentlichen Betriebsgrundlagen mehr überlassen werden oder durch eine fristgerechte Kündigung des Pachtvertrages.

Jedoch auch der Wegfall der personellen Verflechtung durch Unterschreitung der 50-Prozent-Grenze oder durch Eintritt eines weiteren Gesellschafters ist die Betriebsaufspaltung beendet.

Eine begünstigte Betriebsaufgabe liegt jedoch nur vor, wenn sämtliche zum Besitzunternehmen gehörenden wesentlichen Betriebsgrundlagen veräußert oder entnommen werden. Zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen gehören nach der beschriebenen funktionalen Betrachtungsweise auch die Anteile an der Betriebskapitalgesellschaft. Werden diese Anteile nicht mitveräußert oder in das Privatvermögen entnommen, liegt keine begünstigte Betriebsaufgabe vor.

  1. Betriebsverpachtung im Ganzen

Eine Ausnahme von dieser „Zwangsprivatisierung“  des § 16 Abs. 3 EStG des bisherigen Betriebsvermögens des Besitzunternehmens ist jedoch dann geboten, wenn im Zeitpunkt der Beendigung der Betriebsaufspaltung die Voraussetzung einer Betriebsverpachtung im Ganzen vorgelegen haben. Ein Verpächter, der einen Betrieb oder zumindest seine wesentlichen Grundlagen an einen fremden Dritten verpachtet, hat ein Wahlrecht, ob er die Verpachtung als Betriebsaufgabe oder lediglich als Betriebsunterbrechung behandeln will.

Erklärt er die Betriebsaufgabe nicht, bezieht er weiterhin Einkünfte aus Gewerbebetrieb; das Betriebsvermögen ist sowohl bei Begründung als auch bei Beendigung der Betriebsverpachtung mit seinen Buchwerten fortzuführen.

Für die Anerkennung der gewerblichen Betriebsverpachtung reicht es aus, wenn die wesentlichen, dem Betrieb das Gepräge gebenden Betriebsgegenstände verpachtet werden. Maßgebend ist dabei die funktionale Betrachtungsweise. Abzustellen ist auf die Verhältnisse des verpachtenden, nicht hingegen des pachtenden Unternehmens.

  1. Fazit

Die Betriebsaufspaltung ist ein Konstrukt, welches man im Auge behalten und in seine unternehmerischen Entscheidungen einbeziehen sollte, denn im Zweifel können die finanziellen steuerlichen Konsequenzen schwerwiegend sein. Eine steuerliche Beratung vor Veräußerung oder ähnlichen Vorgängen ist unbedingt ratsam.

Vielleicht lag es daran, dass es kurz vor Veranstaltungsbeginn noch 4 Absagen gab, dass die mit "vielleicht" angekündigten Teilnahmen nicht realisiert wurden und wieder andere etwas früher gehen mussten. Es war trotzdem sehr nett mit Euch, schön dass Ihr gekommen seind und Euer Bestes gegeben habt.


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Aber als ich heute morgen das Haus zum Bäcker verlassen wollte ...

WAS IST DAS DENN?????!!!!

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Vielen Dank an die Gäste, das Vorbereitungsteam und die Mannschaft vom R2 in Jena.

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Noch haben Sie ca. ein Jahr Zeit – aber dann verfallen Verlustvorträge aus den Jahren vor 2009, die Sie aus Spekulationsgeschäften oder negativen Einkünften aus Kapitalvermögen erzielt haben.

Betroffen sind Steuerpflichtige, die in den Jahren vor 2009 einen negativen Spekulationsgewinn erzielt haben, der durch einen entsprechenden Steuerbescheid festgestellt wurde. Dieser konnte nach der alten Rechtslage nur mit zukünftigen Spekulationsgewinnen verrechnet werden, nicht jedoch mit anderen positiven Einkünften, z.B. solchen aus Gewerbebetrieben.

Da ab dem Jahre 2009 die Abgeltungssteuer eingeführt wurde, hat sich die Rechtslage gravierend verändert: Spekulationsgewinne, also z.B. Gewinne, die entstehen, wenn man Wertpapiere zu einem höheren Kurs verkauft als man sie erworben hat, werden mit im gleichen Jahr oder in den Folgejahren entstehenden Spekulationsverlusten verrechnet. Das macht die Bank in der Regel automatisch für Sie. Werden z.B. Spekulationsgewinne am Jahresanfang erzielt, wird zunächst nur der Nettobetrag abzüglich Abgeltungssteuer gutgeschrieben. Werden aber im Laufe des gleichen Jahres später Spekulationsverluste erzielt, erstattet die Bank einen Teil oder den gesamten Betrag der zuvor einbehaltenen Abgeltungssteuer wieder.

Was passiert aber mit Spekulationsverlusten aus den Jahren vor 2009? Diese können mit gleichgelagerten Spekulationsgewinnen in den Folgejahren verrechnet werden. Letztmalig geht dies aber für den Veranlagungszeitraum 2013, also bis zum 31.12.2013.

Daher kann es Sinn machen, Wertsteigerungen im Depot tatsächlich zu realisieren, also Titel mit Kursgewinnen zu verkaufen. Die Bank wird in diesem Falle die Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer) einbehalten. In der Steuererklärung kann jedoch dann beantragt werden, dass diese Kursgewinne mit den Altverlusten verrechnet werden.

Kann ich auf diese Weise Vorteile aus „Altlasten“ in meinem Depot ziehen, z.B. aus Titeln, die nach kräftigen Kursverlusten immer noch im Minus stehen?

Leider nein, denn nach altem Recht blieben Spekulationsgewinne dann steuerfrei, wenn sie nach mehr als einem Jahr Haltefrist aus einem Wertpapier entstanden sind. Das betraf leider auch Verluste. Auch diese bleiben steuerlich unberücksichtigt, wenn man erst nach mehr als einem Jahr mit Verlust verkauft hat. Haben Sie also ein Wertpapier, welches vor dem 01.01.2009 erworben wurde, und welches heute noch im Minus steht, dann bleibt dessen Veräußerung – egal ob mit Gewinn oder mit Verlust – ein steuerlich neutraler Vorgang.

Wie immer gilt zu dem vorstehenden Äußerungen: der Teufel steckt im Detail! Fragen Sie also zu Ihrer persönlichen Veranlagung und zu steuerlichen Fragen der Vermögensdisposition immer Ihren Steuerberater, der vorstehende Text kann eine umfassende Beratung nicht ersetzen.

Dr. Pawlitzky reist jetzt öfter in den Süden. Aber nicht zur Entspannung, sondern zur Arbeit. Sein aktuelles Projekt besteht in der Beratung eines Unternehmens der Automobilzulieferindustrie beim Erwerb eines Lieferanten. Für Dr. Pawlitzky ist dies das zweite größere Projekt im Bereich automotive industries. Obwohl passionierter Bahnfahrer, ist die Branche für ihn faszinierend. Alles ist auf höchste Effizienz getrimmt, ausgefeilte Logistikprozesse entscheiden über Leben und Sterben in einem harten Wettbewerb. Sein Job: Maschinenminuten, Kilowattstunden und Margen in belastbare Planbilanzen, GuV-Werte und Liquiditätsrechnungen übersetzen. Hier kann er seine Erfahrung mit dem effizienten Einsatz unserer Planungstools gut zur Geltung bringen, denn manchmal ändern sich die Planungsprämissen stündlich und deren Auswirkung auf den betriebswirtschaftlichen Gesamtprozesse kann in kürzester Zeit abgelesen, Varianten können zielsicher verglichen werden.

Daneben erarbeitet er mit seiner Qualifikation als Rechtsanwalt die notwenigen Verträge und begleitet die Entscheider bei juristischen Risikoabwägungen.

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